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Wie entsteht eine Pixeldecke? Teil 1

Ich wurde oft gefragt, warum ich Pixeldecken anbiete und wie es dazu kam. Zum einen gefällt mir die Art des Pixelbildes sehr und zum Anderen liebe ich Patchworkdecken. Die Pixel sind in der Regel zwischen 6 und 9 cm groß, woraus am Ende eine maximale Größe von etwa 150cmx 200cm große Pixeldecke entsteht. Alles beginnt mit dem Bild. Die Anfänglichen Ideen für die Pixelvorlagen habe ich mir im Internet beschafft. Bei Einigen schaut man sich die Vorlage aber genau an und stellt fest, dass es garnicht so schwer ist eine eigene Vorlage zu erstellen. So habe ich mich selbst dran gesetzt und eigene Muster entwickelt.

Womit starte ich?

Zuerst suche ich den Stoff für die Pixeldecke aus. Hierfür persönlich verwende ich hauptsächlich Baumwolle. Die einfache Struktur des Stoffes und die Tatsache, dass es ein starrer Stoff ist, machen mir meine Aufgabe etwas leichter. Dann geht es ans Schneiden, oder in meinem Fall cutten. Hierzu nehme ich meinen Rollschneider zur Hand und lege den Stoff in mehreren Lagen auf meine Unterlage übereinander. Je Schärfer das Messer, umso mehr Lagen kann ich schneiden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man auch prima Fingerknöchel oder Nägel schneiden kann. Pflaster gehören also zu meinem täglichen Geschehen an der Nähmaschine dazu.

Grob zähle ich die unterschiedlichen Farben auf meiner Skizze durch und versuche beim ersten mal nahezu alle Teile zu schneiden. Zwischendurch vergleiche ich immer wieder mit meiner Skizze für die Pixeldecke. Ich nehme mir Spalte für Spalte meiner Skizze vor und schreibe mir die Anzahl der jeweiligen Felder dazu. Im nächsten Schritt stelle ich mir meine Spalten zusammen in Stoffquadraten. Verzählen ist dabei Fatal, da es erst auffällt, wenn alle Spalten an meiner Steckwand hängen. Sollte ich mich mal verzählt haben, widme ich mich meinem zweiten Hobby, dem Auftrennen.

Spalte für Spalte nähe ich aneinander und stecke die fertigen Reihen an meine Wand. Sobald ich alle Spalten fertig habe, nähe ich diese zu etwa 6-7 großen Gruppen zusammen. Zum Schluss hängen an meiner Wand etwa 3-5 Patchworkteile. Diese nähe ich dann auch Final zusammen.

Wer sich auskennt weiß was an dieser Stelle Folgt: Das Bügeln! Das Oberteil der Patchwork Decke ist nun Fertig. im Grunde ist es das gleiche Prinzip wie bei jeder anderen Patchwork Decke auch. Nur das wir hier ein Pixelmuster verarbeiten. Nach dem Bügeln kommt das Stecken und fixieren

Morgen werde ich euch den 2. Teil meines HowTos präsentieren.